Projektbeschreibung
Ein wesentliches Mittel zur Verbesserung der Effizienz und Nachhaltigkeit verfahrenstechnischer Prozesse ist die Intensivierung des Wärme- oder Stofftransports bspw. in Wärmeübertragern oder bei der Trennung von Stoffgemischen durch den Einsatz strömungsbeeinflussender Strukturen, sog. Einbauten. Für deren Auslegung werden die vorliegenden thermofluiddynamischen Transportprozesse bisher aufwendig numerisch modelliert. Eine interessante Alternative dazu bieten Physics-Informed Neural Networks (PINNs), welche durch Kombination von physikalischen Gleichungen mit modernen Methodiken des maschinellen Lernens eine zeiteffizientere Modellierung unterschiedlicher Geometrien versprechen.

Ziel dieses Projekts ist es, den Auslegungsprozess komplexer Einbauten in wärme- oder stoffübertragenden Apparaten zu optimieren. Anstelle der bisher notwendigen, rechenintensiven Strömungssimulationen sollen Physics-Informed Neural Networks (PINNs) eingesetzt werden, die physikalische Grundgleichungen in den Lernprozess von neuronalen Netzen integrieren. Dadurch soll eine zeiteffiziente und zugleich physikalisch fundierte Modellierung vielfältiger Geometrien von Einbauten ermöglicht werden. Hier soll das Projekt für verbesserte Ansätze und Vorhersagequalität bei der Betrachtung komplexer Strukturen sorgen. Zugleich wird eine verbesserte Daten- und Modellierungsbasis entstehen, mit der anschließend leistungsfähigere Strukturen entwickelt werden können, die eine höhere Wärmeübertragungsleistung bei moderaten Druckverlusten erlauben.
